Hängesitz

Hier möchten wir Ihnen auf dieser Seite alle wichtigen Informationen rund um Hängesitze geben. Dazu ist es zunächst einmal wichtig zu klären, was einen Hängesitz eigentlich ausmacht, um danach die Vor- und Nachteile zu erörtern.

Was einen Hängesitz ausmacht

Es ist gar nicht so einfach festzumachen, was charakteristische Merkmale eines Hängesitzes ist. Die Hersteller und Händler verwenden hier keine einheitliche Bezeichnung. Was bei dem einen Händler ein Hängesitz ist, ist bei dem anderen ein Hängesessel und beim dritten ein Schwebekorb. Im Grunde ist die Bezeichnung auch gar nicht so wichtig. Die Hauptsache ist, dass Ihnen das Möbelstück gefällt. Wir haben aber dennoch versucht einige Merkmale eines Hängesitzes für Sie festzuhalten:

Ein Hängesitz verfügt über eine eher kleine und steile Sitzfläche. Er ist primär zum Sitzen und nicht zum Liegen gedacht. Durch einen Spreizstab werden die beiden Enden des Sitzes auseinander gedrückt, um eine bequeme Sitzfläche zu erzeugen. Als Material für diese Fläche wird meist ein Tuch, meist Baumwolle, verwendet. So erinnert ein Hängesitz ein wenig an eine eng zusammengeschobene Hängematte. Als Zubehör gibt es bei manchen Modellen noch Fußstützen, mit Hilfe derer man seine Füße bequem abstützen kann.
Zwar war das auch nur eine recht wage beschreiben, aber hoffentlich haben Sie nun eine etwas bessere Vorstellung von einem Hängesitz. Zur Illustration soll dieses Bild dienen:

Hängesitz
Dies ist ein recht typischer Hängesitz. Man erkennt die runde Sitzfläche aus Stoff und den oben befestigten Spreizstab.

Nachteile eines Hängesitzes

  • Einige Hängestühle einen stabilen Ast oder einen künstlichen Haltepunkt an denen sie aufgehängt werden können. Im Freien bieten sich Bäume, Balkonvorstände oder Dachüberstände an. Diese Punkte müssen aber vorhanden sein, wenn dies nicht der Fall ist, braucht man ein extra Gestell.
  • Aufgrund der hohen Seitenwände haben einige Menschen ein Engegefühl, wenn Sie in einem Hängesitz hängen.
  • Ein Hängesitz ist primär zum Sitzen gedacht. Wer lieber liegend im Garten schaukeln möchte, sollte sich für ein anderes Modell entscheiden.

Vorteile eines Hängesitzes

  • Gegen ein eventuell aufkommendes Engegefühl kann ein langer Spreizstab helfen. Er sorgt für eine breitere Sitzfläche.
  • Wer über keinen Befestigungspunkt verfügt, kauft sich einfach ein Modell mit einem Gestell. Damit kann man den Hängesitz überall hinstellen und frei verschieben.
  • Hängesitze sind sehr bequem und erlauben ein stundenlanges sitzen ohne das einem der Rücken weh tut.
  • Die Möbelstücke sind sehr einfach aufzubauen, da sie nur aus einem oder mehreren Spreizstäben und Tuch bestehen. Selbst handwerklich nicht so geschickte Menschen, haben einen Hängesitz in wenigen Minuten aufgebaut.
  • Die meisten Modelle sind sehr günstig. So kann man sich für wenig Geld ein tolles Möbelstück in den Garten hängen.
  • Das Schaukeln in einem Hängesitz beruhigt und entspannt ungemein.

Was Sie vor dem Kauf eines Hängesitzes beachten sollten

Wenn Sie nun die Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen haben und der Überzeugung sind, dass ein Hängesitz gut zu Ihnen passt, geht es an die Kaufvorbereitungen. Wir möchten Sie dabei unterstützen und haben für Sie eine Checkliste zusammengestellt. Wenn Sie diese Punkte bedenken, finden Sie problemlos einen Hängesitz, der zu Ihnen passt.

  1. Die erste Vorarbeit ist immer den gewünschten Aufstellort zu vermessen. Hierbei ist es wichtig, dass Sie nicht nur die Breite und Tiefe vermessen, sondern auch die Höhe bedenken. Einige Hängesitze – gerade solche mit Gestell – sind sehr hoch und passen nicht unbedingt überall hin. Gerade in Schrägen oder unter dem Balkon kann der Platz hier schnell knapp werden.
  2. Überlegen Sie wie Sie den Hängesitz befestigen möchten. Entweder über ein Seil an einem Befestigungspunkt (Baum, Überstand, Dachbalken) oder mit Hilfe eines Gestells.
  3. Nun sollten Sie sich über das richtige Material für sich Gedanken machen. Wir stellen auf unserer Seite die gängigsten Materialien im Gartenmöbel-Bereich vor. Schauen Sie sich am besten dort einmal um. Sehr empfehlenswert ist unserer Meinung aber Polyrattan. Dieser Rohstoff verfügt über sehr gute Materialeigenschaften für den Außeneinsatz. Er ist nämlich pflegeleicht, witterungsbeständig und feuchteresistent.
  4. Checken Sie nun Ihre Finanzen und stecken Sie Ihr Budget ab. Berechnen Sie, wie viel Geld Sie übrig haben und setzen Sie sich ein Limit.
  5. Vergleichen Sie die Preise im Baumarkt, im Fachhandel und im Internet über einen gewissen Zeitraum. So erhält man einen Überblick über die Marktsituation.
  6. Kaufen Sie das Möbelstück dort, wo es günstig ist und wo Sie ein Modell nach Ihrem Geschmack finden. Bedenken Sie allerdings auch Versand- und Transportkosten.