Wie man einen Hängesessel an der Decke befestigt

Wer sich einen Hängesessel anschaffen möchte, wird sich recht schnell über die Befestigung und Aufhängung Gedanken machen müssen. Dabei gibt es prinzipiell zwei Systeme:

Hängesessel mit einem Gestell werden direkt an diesem befestigt und benötigen keine separate Aufhängung. Hier kauft man meist ein Komplett-Paket mit allen nötigen Komponenten. Diese sind natürlich der Sessel, das Gestell, das Seil, meist eine Schwingfeder und einen Drehwirbel. Damit ist man versorgt, kann den Hängesessel überall platzieren uns muss sich über die Befestigung keine Gedanken machen.

Hängesessel ohne ein Gestell werden separat aufgehängt. Hier kann man alles nutzen, was tragfähig und am richtigen Platz ist. Im Freien sind das meist Bäume oder Balkonüberstände. Im Inneren kommt die Decke in Frage. Und genau darum soll es nun in diesem Artikel gehen. Die Frage, die wir nun beantworten, ist also: Wie befestige ich einen Hängesessel an der Zimmerdecke?

  1. Die Platzsuche

Der Hängesessel sollte natürlich an einem Ort aufgehängt werden, an dem Sie sich gerne aufhalten und an dem Sie sich wohlfühlen. Gerade das Wohnzimmer bietet sich hierfür an. In einer ruhigen Ecke macht sich ein Hängesessel wunderbar und lädt zum Verweilen ein. Selbstverständlich müssen Sie auch beachten, wie viel Platz Sie dort zur Verfügung haben. Dabei gilt es nicht nur die Größe des Hängesessels zu beachten, sondern auch daran zu denken, dass dieser schwingt und man darum herum auch Platz zum ein- und aussteigen benötigt. Suchen Sie also einfach bei sich zuhause, nach einem Platz, wo dies gewährleistet ist.

  1. Das Bohrloch markieren

Wenn Sie Ihren Wunschplatz gefunden haben, sollten Sie an der Decke eine Markierung machen, um festzulegen, wo genau das Aufhängeseil oder die Kette angebracht wird. Am einfachsten ist es, wenn Sie die Kette hinunterhängen lassen, dann sehen Sie, wo genau der Hängekorb sein wird. Nun können Sie noch etwas variieren und den Haltepunkt verschieben. Wenn Sie sich sicher sind, markieren Sie das Bohrloch mit einem Bleistiftkreuz. So finden Sie den Platz später auch wieder und Sie bohren nicht doch noch an der falschen Stelle. Schließlich möchte man die Decke ja nicht wie einen schweizer Käse zerlöchern.

  1. Das Bohren

Nun geht es ans Bohren. Eine Zimmerdecke besteht meist aus massivem Beton und ist dementsprechend schwer anzubohren. Aus welchem Material Ihre Decke besteht, sollten Sie vor dem Aufhängen unbedingt herausfinden. An abgehängten Decken ist eine sichere Anbringung nämlich nicht möglich. Auch an abgehängten Holzdecken oder ähnlichem kann ein Hängesessel nicht aufgehängt werden. Wenn Sie sich aber sicher sind, dass es sich um eine tragfähige Decke handelt, sollten Sie das Bohrloch zunächst leicht anbohren und dann (falls vorhanden) den Schlagbohr-Modus aktivieren. Bohraufsatz und Dübel sind dabei immer mit Nummern gekennzeichnet. Es gilt dabei: Immer die gleiche Nummer verwenden. Nur so passt nachher das Loch zum Dübel. Achten Sie dann beim Bohren darauf, dass Sie die Bohrmaschine gerade halten und gleichmäßig Druck ausüben. Das Bohrloch sollte immer etwas tiefer als der Dübel sein. Um dafür einen Anhaltspunkt zu haben, können Sie am Bohraufsatz mit einem Bleistift eine Markierung einzeichnen. Hierzu halten Sie einfach den Dübel neben den Bohraufsatz und setzen ein Zeichen, welches sich am Bohrer etwas weiter hinten als der Dübel befindet.

Dann heißt es nur noch, mit ordentlich Kraft loslegen. Wer Staub und Dreck etwas eindämmen möchte, der kann direkt mit dem Staubsauger an das Bohrloch gehen und den Dreck direkt einsaugen. Hierfür muss man dann aber zu zweit sein.

  1. Den Dübel befestigen

Wenn das Loch gebohrt ist, drückt man den Dübel hinein. Wenn das etwas schwer geht, kann man mit einem weichen Hammer nachhelfen. Der Dübel sollte dabei komplett im Bohrloch verschwunden sein. Dann können Sie den Ankerhaken eindrehen. Zu Beginn sollte dies noch recht einfach gehen, doch es wird mit jeder Umdrehung schwerer. Wenn man es mit der bloßen Hand nicht mehr schafft die Ankerschraube weiter hineinzudrehen, kann man einen Schraubenzieher zur Hilfe nehmen. Diesen kann man als seitlichen Hebel benutzen. Wer aber das Bohrloch groß genug gemacht hat, sollte hiermit eigentlich keine Schwierigkeiten haben.

  1. Die Kette und den Hängesessel anbringen

Wenn der Haken im Dübel ist, sollten Sie sich noch einmal von dessen Festigkeit überzeugen und dann daran das Seil oder die Kette befestigen. Es empfiehlt sich außerdem noch eine Schwungfeder anzubringen, die das Schaukeln und Wippen abfedert und dadurch angenehmer macht. Auch ist ein Drehwirbel eine sinnvolle Investition, der zwischen Hängesessel und Seil befestigt wird, um ein verdrehen der Aufhängung zu verhindern.

 

Nun ist es auch schon geschafft! Sie haben Ihren Hängesessel erfolgreich an der Decke befestigt und aufgehängt! Nun heißt es nur noch:  Ab in den Hängesessel, die Seele und die Beine baumeln lassen und die Zeit genießen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei.

Aufhängung eines Hängesessels: Der Drehwirbel

Der DrehwirbelBei der Aufhängung eines Hängesessels gibt es einiges zu beachten. Wir haben versucht dies auf unserer Seite so gut wie möglich zu beleuchten.

Wir möchten uns in diesem Artikel mit einem sehr kleinen, aber wichtigen Teil der Aufhängung beschäftigen. Es geht um den Drehwirbel.

Dieses kleine Teil ist leider nicht bei allen Aufhängesets dabei und wird deshalb nicht von allen verwendet. Dabei kostet es nicht viel, braucht kaum Platz und hat einen entscheidenden Vorteil: Es verhindert, dass sich die Aufhängung verdreht und der Sessel dadurch in eine schnelle Drehung gerät. Gerade wenn man etwas ausgelassener im Sessel schwingt und schaukelt, kann sich das Seil schnell verdrehen. Wenn man dann die Füße vom Boden nimmt, dreht sich der Sessel schnell und immer schneller zurück. Diesen dann aufzuhalten, ist gar nicht so einfach. Dann kann es einem auch schnell im Hängestuhl schlecht werden. Mit einem Drehwirbel passiert das alles nicht.

Am besten befestigt man den Wirbel dabei zwischen der Hängesessel-Feder und dem Aufhängeseil. Aber auch an jeder anderen Stelle der Aufhängung ist es möglich den Drehwirbel anzubringen.

Vor dem Kauf sollten Sie auf die maximale Belastbarkeit des Drehwirbels achten. Bei einer normalen Benutzung, eines normalen Sessels und Körpergewichts sind 120 Kilogramm dafür ausreichend. Auch gibt es Drehwirbel die entweder an einer oder beiden Seiten ein Schraubgewinde haben. Entscheiden Sie also, was Ihnen lieber ist. Durch dieses Gewinde kann man den Sessel einfach aus dem Wirbel lösen. Ob Sie dies an beiden Seiten benötigen, müssen Sie für sich entscheiden.

Außerdem ist es sinnvoll die Größe der Ösen im Auge zu behalten, damit die Aufhängeöffnung des Hängesessels auch durch passt.

Auch auf das Material des Wirbels sollten Sie achten. Die allermeisten sind aus verzinktem Stahl gefertigt, was für eine hohe Robustheit sorgt und ihn gleichzeitig unempfindlich gegen Nässe und Feuchtigkeit macht.

Sollten Sie sich also für einen Hängesessel ohne ein Gestell interessieren und sich deshalb rund um die Aufhängung informieren, denken Sie an einen Drehwirbel. Hochwertige Drehwirbel kosten dabei um die 10 Euro.

Doch auch bei Gestellhängesessel, bei denen man sich um die eigene Achse drehen kann, ist ein Drehwirbel sinnvoll. Diese sind dann meist direkt am Gestell selbst befestigt. Ein Drehwirbel schützt die Aufhängung vor dem Eindrehen der Schnüre.

Hoffentlich konnten wir Ihnen mit diesem Artikel einen kleinen, aber doch wichtigen Teil der Hängesessel-Aufhängung zeigen.

Wie befestigt man Hängesessel?

Vor dem Kauf eines Hängestuhls stellt sich oft die Frage, wie man diesen überhaupt befestigt. Sicher eine der wichtigsten Fragen, da sie auch Auswirkungen auf die Wahl des Sessels hat. Aus diesem Grund sollten Sie sich unbedingt vor dem Kauf überlegen, wie Sie Ihren Hängesessel aufhängen möchten. Da es hierfür zwei verschiedene Systeme gibt, möchten wir diese knapp vorstellen:

Hängesessel mit Gestell befestigen

Ein Hängesessel mit einem Gestell ist ganz einfach zu befestigen: aufbauen, einhängen, fertig. Schneller kann es nicht gehen. Ein solcher Gestellhängesessel wird nämlich bereits komplett geliefert. Er besteht aus drei Teilen – dem Korpus, dem Gestell und der Aufhängung. Man braucht also nichts anderes zu tun, als diese Teile miteinander zu verbinden. Ein solches Modell hat also den Vorteil, dass die Befestigung sehr einfach und schnell von statten geht. Auch kann man einen solchen Hängekorb überall aufbauen. Man braucht keine weiteren Teile oder Befestigungsmöglichkeiten dafür. Das macht ihn im Einsatz sehr flexibel und vielseitig einsetzbar. Im Grunde kann es hiermit also keine Probleme beim Aufhängen geben.

Befestigung-Hängesessel
Hier erkennt man das Gestell des Hängesessels sehr gut. Über eine extra Befestigung müssen Sie sich bei dieser Art von Sesseln also keine Gedanken machen.

Einen Schwebesessel befestigen

Sollte es sich bei Ihren Traumhängesessel um einen freischwingenden Sessel ohne Gestell handeln, muss man sich über die Befestigung mehr Gedanken machen. Dafür gibt es verschiedene Aufhängungen, je nachdem wo und wie der Hängesitz befestigt werden soll. Mögliche Aufhängeorte sind im Freien: dicke Äste oder Balkonüberstände. Hier kann man seinen Hängestuhl mit einem Seil befestigen. Dafür eignen sich Kletterseile sehr gut. Diese werden um den Befestigungsort geschlungen und gut verknotet. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass das Seil auch stabil genug ist. Dazu sollten Sie das Gewicht des Sessels und noch einmal 100 Kilogramm pro Person rechnen. Die meisten Hängekugeln sind für eine Person, doch gibt es mittlerweile auch einige Lounge-Sessel. Berechnen Sie das maximale Gewicht in jedem Fall lieber zu großzügig als zu gering. Doch sind die Seile meist nicht der kritische Punkt. Vor allem die Tragfähigkeit des Befestigungspunktes muss ausgiebig geprüft werden. Auch ein Ast, der sehr stabil aussieht, kann innen morsch sein. Auch ein Balkon, der massiv wirkt, kann durch falsche Belastung der Last nachgeben. Überlegen Sie also genau, wo Sie den Haltepunkt anlegen und prüfen Sie genau, ob es hält. Im Zweifelsfall sollten Sie immer einen Fachmann kontaktieren.

Im Innenraum kann ein Hängesessel natürlich auch an der Decke befestigt werden. Hierfür muss allerdings sehr genau geprüft werden, um was für eine Art Decke es sich handelt. Gerade an abgehängten Rigipsplatten sollte und kann kein Hängestuhl befestigt werden. In Betondecken halten Hängekugeln dagegen sehr gut, da diese über eine gut Zugfestigkeit verfügen. Bei einer Deckenbefestigung ist es deshalb sehr wichtig, sich im Zweifelsfall von einem Fachmann beraten zu lassen.

In Mietwohnungen sollte man außerdem – um nachträglichen Ärger zu vermeiden – den Vermieter kontaktieren und um sein Einverständnis bitten.

Wenn diese Punkte geklärt sind, gibt es eine Vielzahl von Befestigungsmaterial für Hängesesseln, für die unterschiedlichsten Materialien. Hier können Sie sich einmal umschauen.

Aufhängung-Hängesseel
So kann man einen Hängessel auch Aufhängen. Bäume, Balkone, Dachbalken und vieles mehr bieten sich hierfür an.

Hoffentlich hat Ihnen dieser Beitrag ein wenig geholfen und Sie wissen nun besser, wie Sie Ihren Hängesessel gut befestigen können.

Hängesessel für innen

Hängesessel sind nicht nur für den Außenbereich eine tolle Sitzgelegenheit, die sehr modern aussieht, sondern auch für den Innenraum. Wir möchten Ihnen deshalb im folgenden Artikel erklären, warum ein Hängesessel innen so eine gute Idee ist und Ihnen dann die verschiedenen Befestigungsmöglichkeiten aufzeigen.

Warum ein Hängesessel für innen eine gute Idee ist

Ein Hängestuhl in der Wohnung vermittelt das uneingeschränkte Gefühl von Ruhe, Entspannung und lädt zum Relaxen ein. Wer in seinen Wohnräumen also eine Wohlfühloase haben möchte, ist hiermit genau richtig. Gerade im Wohnzimmer ist ein solcher Schwebesessel eine tolle Idee. Darin kann man nicht nur die Seele baumeln lassen, sondern auch selbst ganz entspannt hin und her schwingen.

Befestigung im Innenbereich

Für die Befestigung eines Hängestuhles gibt es in Innenräumen zwei Möglichkeiten entweder man kauft sich einen Hängesessel mit Gestell oder man befestigt den Sitz an der Decke. Die jeweiligen Vor- und Nachteile möchten wir Ihnen nun aufzeigen:

Hängesitz mit Gestell

Ein Hängesitz mit Gestell hat den großen Vorteil, dass man nicht umständlich eine Deckenbefestigung anbringen muss. Dafür ist ein wenig handwerkliches Geschick nötig und es ist auch gar nicht überall möglich. Die Decke muss nämlich die Last des Sessels plus der Person aushalten. Hier kommen schnell über 100 Kilogramm zusammen. Allerdings sind diese Hängekörbe größer als eine Hängekugel ohne Gestell. Das bedeutet zusätzliches Gewicht und ein größeren Platzbedarf. Hierbei sollte vor allem die Höhe des Gestells beachtet werden. In einem Wohnraum mit normaler Deckenhöhe von 2,40 Metern kann man nämlich schnell Probleme kriegen, da die Höhe nicht ausreicht. Denn der Sessel hat ja schon eine gewisse Höhe, dann kommt noch mindestens eine Schwingfeder hinzu, um das Schaukeln zu ermöglichen und dann noch das Gestell. Sie sollten also auf jeden Fall die insgesamt Höhe vorher herausfinden und diese am gewünschten Aufstellort überprüfen.

Hängestuhl an der Decke

Einen Hängesessel befestigt man mit einer Ringschraube an der Decke. Hierbei muss man unbedingt beachten, dass die Decke das Gewicht auch trägt. Beachten Sie hier, dass der Hängesessel über sein Eigengewicht verfügt und sich vielleicht sogar zwei Personen darin niederlassen. Dann kommen schnell Lasten zusammen, die nicht mehr jede Decke halten kann. Betondecken können diese Last eher tragen als Holzdecken. Wenn Sie gar eine abgehängte Holzverkleidung haben, ist es nicht möglich daran einen Schwebesessel zu befestigen. Die Befestigung eines Hängesessels in der Decke sollte im Zweifelsfall von einem Handwerker abgeschätzt werden. Wenn es aber möglich ist, dann kann man sich so einen Ort der puren Entspannung schaffen, den man einfach auf- und wieder abbauen kann. Sollte man also z. B.: viele Gäste haben, so ist es einfach möglich den Sessel abzuhängen und den Platz anderweitig zu nutzen. Das ist mit einem Gestell nicht so einfach möglich.

Mögliche Aufhängung für einen Hängesessel
Mit einer solchen Ringschraube lässt sich ein Hängesessel an der Decke befestigen. Unbedingt sollten Sie die Statik der Decke überprüfen und eine passend dimensionierte Ringschraube wählen.

Fazit

Ob Sie einen Hängesitzt im Wohnraum haben möchten, müssen Sie sich gut überlegen. Gerade wenn Sie sich nämlich für die Aufhängung an der Decke entscheiden, ist dies mit einem gewissen Aufwand verbunden. Auch sind die Löcher, die entstehen, sichtbar. Wenn Sie also zur Miete wohnen, sollten Sie dies mit Ihrem Vermieter vorher absprechen.

Wir können Sie jedenfalls nur dazu ermutigen sich einen Hängesitz in die Wohnung zu holen! Ein neues Lebensgefühl, Ruhe und Entspannung sind Ihnen damit nämlich sicher und ganz nebenbei werten Sie Ihre Wohnung durch ein modernes Möbelstück auf.